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Vendokit: Digitalprodukte aus WordPress verkaufen — ohne WooCommerce

von Sascha Kohler | 30. September 2026 | E-Commerce

Wer Plugins, Themes oder Design-Assets direkt aus der eigenen WordPress-Site verkaufen will, landet fast automatisch bei WooCommerce. Das ist für den Versandhandel eine starke Plattform — für ein Portfolio digitaler Produkte aber gehörig überdimensioniert: Versandzonen, Lagerverwaltung, Produkttypen für physische Ware und ein Admin-Bereich, von dem man die Hälfte nie anfasst. Für unseren eigenen Shop haben wir deshalb etwas Schlankeres gebaut. Vendokit ist ein eigenständiges Commerce-Plugin für digitale Produkte — und der Shop, in dem du Diviskit bekommst, läuft bereits damit.

Was Vendokit kann

Vendokit deckt die komplette Kaufstrecke ab, ohne dass ein zweites Plugin nötig ist:

  • Produkte & Varianten — digitale Produkte und Bundles mit Varianten (z. B. Single Site oder Mehrplatz), SKUs und eigenem Produkt-Typ statt Postmeta-Bastelei
  • Warenkorb & Kasse — Slide-in-Warenkorb, Checkout mit Rechnungsadresse und AGB-Häkchen
  • Zahlungen — Vorkasse/Rechnung eingebaut, Stripe für Kreditkarte, Apple Pay und Klarna; weitere Gateways sind ansteckbar
  • Bestellungen & Kunden — Status-Workflow vom Zahlungseingang bis zur Erstattung, Kunden verknüpft mit WP-Benutzern
  • Lizenzen & Downloads — Lizenzschlüssel automatisch zum Kauf, mit Aktivierungslimits und Support-Laufzeit
  • Support-Tickets — Kunden stellen Anfragen direkt im Konto, du beantwortest sie im selben Admin

Der Shop aus Kundensicht

Im Frontend bekommen Käufer ein Produktgrid mit Filtern nach Kategorie, Marke und Preis, einen Warenkorb, der sich einblendet statt umzuleiten, und eine Kasse ohne Umwege. Im Kundenkonto liegen Bestellungen, Downloads, Lizenzschlüssel und Support-Tickets an einem Ort — kein separater Login, kein externes Portal.

Vendokit-Shop im Frontend: Produktgrid mit geöffnetem Slide-in-Warenkorb

Der Admin-Bereich

Die Übersicht zeigt auf einen Blick Umsatz (30 Tage und gesamt), offene Bestellungen, Kundenzahl und aktive Lizenzen — inklusive Umsatz-Chart der letzten 14 Tage. Bestellungen lassen sich nach Status filtern und durchsuchen, Produkte und Kunden sind jeweils eine Liste weiter. Ein Test-Modus markiert Probebestellungen, damit du den kompletten Ablauf testen kannst, ohne Live-Daten zu vermischen.

Vendokit-Admin: Übersicht mit Umsatz, offenen Bestellungen und aktiven Lizenzen

Lizenzen sind kein Add-on, sondern Kern

Der Punkt, an dem die meisten schlanken Shop-Lösungen aufhören: Software-Lizenzen. Vendokit erzeugt pro Kauf automatisch einen Schlüssel, kennt Aktivierungslimits (eine Site, drei Sites, unbegrenzt) und eine Support-Laufzeit — und stellt eine License-API bereit, die dein verkauftes Plugin direkt beim Kunden anspricht: Aktivieren, Deaktivieren, Status prüfen, aktuelle Version abfragen, Download liefern. Für die Plugin-Seite gibt es ein fertiges Client-SDK, das du in dein eigenes Produkt einbettest.

Für wen Vendokit gedacht ist

Für Entwickler und kleine Agenturen, die digitale Produkte verkaufen — Plugins, Themes, Assets — und dafür kein Vollsortiments-System brauchen. Wer physische Ware, Versandlogik oder Dutzende Payment-Provider will, fährt mit WooCommerce besser. Wer einen Shop sucht, der Lizenzen und Downloads als Normalfall behandelt statt als Sonderfall, ist hier richtig.

Status

Vendokit ist in aktiver Entwicklung (aktuell v0.7.1) und trägt hier auf diviskit.com schon den kompletten Shop — Bestellungen, Lizenzvergabe und Support inklusive. Was wir selbst nicht täglich benutzen würden, verkaufen wir nicht.

Mehr Details und die geplanten Pakete stehen auf der Vendokit-Produktseite.

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